18. Februar 2016: Talk Gate im Tech Gate zur Architektur der Gesellschaft im Raum und Zeit!

Wien, 18.02.2016 – Im Tech Gate Vienna fand am 18.02.2016 das 17. Talk Gate zum Thema „Architektur der Gesellschaft in Raum und Zeit“ mit hochkarätigen Gästen statt.

Die Leitfrage war: Welches Geschlecht haben unsere Bauten? Weibliche Architektur findet sich im Siedlungsbau wieder. Sie ist funktional, kommunikativ und dient effizienter Arbeitsgestaltung. Das passt gut in unsere heutige Arbeitswelt. Männliche Architektur wird groß, mächtig, hierarchisch, repräsentativ und damit auch oft als unpraktisch gesehen. Die Architektur kann sich somit der Genderfrage nicht entziehen. Architektur kann zudem zur Gesundheit der Menschen beitragen. Im Krankenhausbau heißt es schon jetzt: Schick heilt schneller. Es geht um Licht, Akustik, Temperatur, Sicht und Materialien.

Einführend machte sich Frau Mag. iur. Carola Lindenbauer, Geschäftsführerin des Tech Gate Vienna, in ihrer Eröffnungsrede Gedanken darüber, ob Architektur und Raumgestaltung nicht als Verkörperung individueller Ideale durch ein stoffliches Medium zu bezeichnen wäre und stellte die Frage in den Raum, was Schönheit mit dem Thema zu tun hat: „Schön ist ein Gebäude, wenn es uns selbst dann noch etwas sagen kann, wenn sein ursprüngliches Publikum längst verschwunden ist“. Und weiter stellte Lindenbauer fest: „Gebäude kommunizieren mit uns, in dem sie Assoziationen auslösen. Das zeigt nicht, was Gebäude tatsächlich sind, sondern was sie für uns symbolisieren.“

Im Rahmen dieses Talk Gate wurde nach einem Vortrag von Mag. Tarek Leitner (ORF) aus seinem Buch „Wo leben wir denn?“ am Podium mit Experten diskutiert. Auch Leitner verwies dabei auf die Funktion der Architektur: „Hier kommt niemand her, um einfach nur da zu sein.“

>>Presseaussendung

Foto: Hintere Reihe, vlnr: Robert Pfaller, Tarek Leitner, Thomas Madreiter, Andreas Gnesda. Vordere Reihe, vlnr: Andrea Schurian, Carola Lindenbauer, Christine Dornaus, Sigrid Oblak

Fotocredits, frei zur redaktionellen Verwendung unter Nennung: „Tech Gate Vienna / A. Tischler“

 

Beitrag von Wien Holding TV

Sehen und Verstehen – Sicherheit für unsere Digitalgesellschaft

Am 25. Februar 2016
13:00 – 20:00 Uhr  in der  Sky Stage (19. Stock Tech Gate Vienna)

Die Digitalisierung umfasst heute alle unsere Lebensbereiche, die durch ihre extensive und komplexe Vernetzung essentielle Basis für unsere Wirtschaft, Arbeitswelt, Lebensqualität, und schlussendlich unsere Gesellschaft geworden ist. Die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit unserer Informations- und Kommunikationstechnologie­plattformen gewinnen daher mehr denn je an Bedeutung: Industrie 4.0, Smart Grid, Telemedizin, Smart City, Verkehrsmanagement und Umweltmanagement sind allseits bekannte Beispiele in diesem Innovationskontext. IKT-Systeme wurden zu DER kritischen Infrastruktur schlechthin, mit dramatischen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort und die Gesellschaft, wenn diese nicht verfügbar sind. Gleichzeit bergen die daraus entstandenen globalen Kommunikations­netzwerke enormes Potential für neue IT-Innovationen, durch die wir der Lösung von vielen großen gesellschaftlichen Herausforderungen, etwa im Krisen- und Katastrophenmanagement, einen entscheidenden Schritt näher kommen.

In Österreich hat sich in diesem Bereich am Standort Wien eine international führende F&E Kompetenz etabliert: am 25.2.2016 veranstalten das AIT Austrian Institute of Technology und das VRVis Zentrum für Reality und Visualisierung  eine Ausstellung modernster Sicherheitstechnologien: von neuesten Strategien für die Erkennung selbst unbekannter Cyberangriffe, über modernste Verschlüsselungsmethoden für einen sicheren Datenaustausch bis hin zu innovativen Kommunikationssystemen für ein effizientes Krisen- und Katastrophenmanagement der Zukunft sowie Sicherheitstechnologien für den Schutz kritischer Infrastrukturen. Erleben Sie praxisnah neueste Technologien aus den Forschungsbereichen ICT Security sowie Crisis and Disaster Management. Lernen sie Fachleute kennen, die ihr Unternehmen bei F&E-Projekten unterstützen können.

Den krönenden Abschluss der Ausstellung bildet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „IT Lösungen made in Austria – können wir im globalen Wettbewerb erfolgreich sein?“ diskutieren die Teilnehmerinnen u.a. die Frage, welche innovationsfördernden Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene existieren müssen, damit sich die österreichische Wirtschaft und Industrie im globalen Wettbewerb positionieren kann? Welche Rolle spielen Forschung und Entwicklung dabei? Und welche Innovationen, die in Österreich entwickelt wurden, haben den Sprung auf globale Märkte geschafft? Informationen zu Programm und Ablauf finden Sie hier.